Du musst zum Westtor gehen


The Sheaves

Where long the shadows of the wind had rolled,
Green wheat was yielding to the change assigned;
And as by some vast magic undivined
The world was turning slowly into gold.
Like nothing that was ever bought or sold
It waited there, the body and the mind;
And with a mighty meaning of a kind
That tells the more the more it is not told.

So in a land where all days are not fair,
Fair days went on till on another day
A thousand golden sheaves were lying there,
Shining and still, but not for long to stay -
As if a thousand girls with golden hair
Might rise from where they slept and go away.


Die Garben

Wo lange Zeit der Wind die Schatten rollte,
ergab sich grüner Weizen schließlich seinem Ziel,
und durch Magie, auf die kein Mensch verfiel,
erglänzte immer mehr die Welt im Golde.
Wie nichts, was man auf Märkten zeigt,
hat sie mit Leib und Geist verharrt,
und mit dem mächtigen Wollen jener Art,
das mehr erzählt, je mehr man ihm verschweigt.

So haben dort, wo Tage Sonne sparen,
sich schöne Tage so lang aufgereiht,
bis überall die goldenen Garben waren,
leuchtend und still, doch nicht auf lange Zeit -
eintausend Mädchen gleich, mit goldenen Haaren,
vom Schlaf erwacht und nun zu gehen bereit.


***


The Dark Hills

Dark hills at evening in the west,
Where sunset hovers like a sound
Of golden horns that sang to rest
Old bones of warriors under ground,
Far now from all the bannered ways
Where flash the legions of the sun,
You fade - as if the last of days
Were fading, and all wars were done.


Die dunklen Hügel

Ihr dunklen Hügel, abendlich im Westen,
wo Sonne schwebt und dämmert wie das Klingen
von goldenen Hörnern, die verwesten,
schon lang begrabenen Kriegern Ruhe bringen;
weit weg von ausgeflaggten Wegen,
die im Beschuss der Sonne liegen,
bleicht ihr - als ob der letzte Tag
verginge Hand in Hand mit allen Kriegen.