L' Idéal


L'Idéal

Ce ne seront jamais ces beautés de vignettes,
Produits avariés, nés d'un siècle vaurien,
Ces pieds à brodequins, ces doigts à castagnettes,
Qui sauront satisfaire un coeur comme le mien.

Je laisse à Gavarni, poète des chloroses,
Son troupeau gazouillant de beautés d'hôpital,
Car je ne puis trouver parmi ces pâles roses
Une fleur qui ressemble à mon rouge idéal.

Ce qu'il faut à ce coeur profond comme un abîme,
C'est vous, Lady Macbeth, âme puissante au crime,
Rêve d'Eschyle éclos au climat des autans;

Ou bien toi, grande Nuit, fille de Michel-Ange,
Qui tors paisiblement dans une pose étrange
Tes appas façonnés aux bouches des Titans!



Das Ideal

Nie werden es die Schönen auf den Bildchen sein,
aus dem Jahrhundert, das mit Nichtigkeit betrügt,
nicht Kastagnettenfinger und kein hochbeschuhtes Bein,
was meiner Art von Herz genügt.

Gavarni mag von mir aus Bleichsucht dichten,
die Schar der blassen Schönen zwitschern hören,
doch ich kann nicht die idealen roten Blumen sichten,
die mich in diesem blassen Rosenbeet betören.

Wonach mein abgrundtiefes Herz verlangt,
seid Ihr, Frau Macbeth, die Ihr nach Frevel langt,
ein Traum des Äschylus im Wehen des Autans;

und du, du große Nacht, ein Kind des Michelangelo;
die du in aller Ruhe zeigst, mal so, mal so,
die Reize, riesig, angepasst dem Munde des Titans!

Übersetzung Frank Freimuth