Spleen I


Spleen

Pluviôse, irrité contre la ville entière,
De son urne à grands flots verse un froid ténébreux
Aux pâles habitants du voisin cimetière
Et la mortalité sur les faubourgs brumeux.

Mon chat sur le carreau cherchant une litière
Agite sans repos son corps maigre et galeux;
L'âme d'un vieux poète erre dans la gouttière
Avec la triste voix d'un fantôme frileux.

Le bourdon se lamente, et la bûche enfumée
Accompagne en fausset la pendule enrhumée
Cependant qu'en un jeu plein de sales parfums,

Héritage fatal d'une vieille hydropique,
Le beau valet de coeur et la dame de pique
Causent sinistrement de leurs amours défunts.



Trübsinn

Der Regenmonat, erfüllt von Ärger auf die ganze Stadt,
begießt aus seiner Urne mit einer Flut von dunkler Kälte
die bleichen Toten der nahen letzten Ruhestatt
und tränkt die trübe Vorstadt mit einem Tod in Bälde.

Die Katze, sich ein Lager auf den Fliesen suchend,
dreht ruhelos den mageren, räudigen Leib;
und in der Traufe, mit trister Geisterstimme rufend,
irrt eine alte Dichterseele frierend durch die Dunkelheit.

Die Glocke beklagt sich und der schwelende Scheit,
begleitet falsettig das schniefende Ticken der Zeit,
derweil in einem Spiel mit einem Duft zum Schaudern,

geerbt von einer alten Frau, wassersüchtig und dick,
der schöne Bube von Herz und die Dame von Pik
mit ernsten Mienen über alte Lieben plaudern.

Übersetzung Frank Freimuth